Selfkant
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Millener Mühle
Millener Mühle
Saeffelbach bei Havert
Saeffelbach bei Havert
Windmühle Haaren
Windmühle Haaren
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Urlaub

In der Freizeitregion „Der Selfkant“ kann man attraktive Ortschaften, die noch ihren unverwechselbaren Charakter bewahrt haben, entdecken. Die reizvolle Landschaft lädt zu kilometerlangen Spaziergängen und Radtouren auf herrlichen Rad- und Spazierwegen ein.

Auch die historische Selfkantbahn, als letzte Schmalspurbahn NRWs eine kleine Rarität, die mit ihren Nikolaus-, Spargel- und Teddybärfahrten für alle Altersklassen etwas Besonderes anbietet, und der Wildpark in Mindergangelt, der als einer der größten Parks in NRW auf 150 Hektar 100 verschiedene Tierarten, eine Greifvogelflugshow und als besonderen Reiz zu Ostern eine groß angelegte Ostereiersuche für die ganze Familie zu bieten hat, sind einen Besuch wert.

Für historisch interessierte hat auch der kleine Ort Millen, direkt an der niederländischen Grenze gelegen, einiges in petto. Der historische Ortskern besteht aus drei Gebäuden, die für jeden Geschichtsliebhaber ein absolutes Muss sind: Einer Kirche, deren Ursprung auf das Jahr 1000 zurückgeht und die Reliquien des heiligen Quirinus beherbergt, deren Unterbringung das kleine Dorf schon im Jahre 1126 zu einer Art Wallfahrtsort machten. Die gleich daneben erbaute und aus dem 12. Jahrhundert stammende Propstei und die Zehntscheune, die schätzungsweise aus dem Jahr 1788 stammt. Auch Führungen in verschiedener Länge sind möglich und werden von Einheimischen geleitet, die auch gerne die eine oder andere Anekdote in den geschichtsträchtigen Vortrag mit einfließen lassen.

Die Gemeinde Waldfeucht bietet mit den, bis heute sichtbar erhaltenen, seit 1370 bestehenden, Stadtbefestigungsformen im namensgebenden Ort, dem Ursprungsstandort des deutschlandweit größten Eiskremproduzenten „Rosen-Eis“, der in Waldfeucht stehenden „jüngsten Mühle des Rheinlandes“, und der, auch heute noch zum gewerblichen Mahlen von Getreide benutzten Haarener Windmühle ebenfalls einige interessante Anlaufstellen für Reisende. Auch in den anderen beiden Gemeinden der Region gibt es für Windmühlenbegeisterte viel zu sehen und zu erleben. So gibt es durch den Verein Historischer Mühlen im Selfkant e.V. zum Beispiel die Möglichkeit, sich kostenlos und innerhalb kürzester Zeit zum/zur freiwilligen Müller/in ausbilden zu lassen. Zudem ist die Region eine der mühlendichtesten in ganz Deutschland und mit Voranmeldung sind gegen einen geringen Betrag Gruppenführungen möglich. Am Tag des offenen Denkmals und dem bundesweiten Mühlentag, dem Pfingstmontag, sogar ohne vorherige Anmeldung.

Zu Pfingsten gibt es auch in Tüddern genug zu sehen, denn sowohl am Samstag, als auch am Sonntag finden am Bauernmuseum ein Oldtimertreffen und ein Handwerkermarkt statt.

Ebenfalls im Mai/Juni lädt in Gangelt-Niederbusch der „Tag des Pferdes“, der „kleine, regionale“ CHIO ein. Der Tag des Pferdes ist ein LEADER-Projekt und wird mit EU-Mitteln gefördert. Die Idee eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, wurde in dem Ideenwettbewerb „Der Selfkant sucht die Superidee“ geboren. Selbst der große, Aachener CHIO unterstützt dieses Veranstaltungskonzept aktiv. Maskottchen Karli ist begehrtes Modell und Kinderfreund. Erwähnt sei auch die Ausstellung, auf der Pferdefreunde eine breite Auswahl an Informationsständen, Pferd von A – Z, aber auch touristische Informationen vorfinden. Aktivitäten rund ums Pferd wie Reiterspiele, Rassepräsentationen und Ponyreiten, sowie Kinderschminken und Kutschenfahrten runden die Veranstaltung ab.

Eine Möglichkeit für alle Naturfreunde, sich auszuleben und die Idylle zu genießen bietet unter Anderem der Natur- und Lanschaftspark Rode Beek / Rodebach mit seinen 750 Hektar Wald und Wiese und den vielen gekennzeichneten Wander-, Walk-, Reit-, und Radwegen. Doch nicht nur dort ist das Radfahren ein Genuss, denn mit seinem einzigartigen Knotenpunktsystem – Radeln nach Zahlen - lassen sich Fahrradtouren ganz individuell und „grenzenlos“ gestalten. Dieses einmalige System mit seinen verschiedenfarbigen Wegweisern in den drei teilnehmenden Grenzländern Deutschland, Belgien und den Niederlanden, ermöglicht es dem Radwanderer, seine Route immer wieder neu zu gestalten und bei Erschöpfung mit Hilfe der, an jedem Knotenpunkt einsehbaren, Hinweistafeln schnellstmöglich wieder den Ausgangspunkt zu erreichen. Abgesehen von dieser einfachen Gestaltungsmöglichkeit ist das Radfahren in dieser Region für Jung und Alt kein Problem – weder extreme Steigungen, noch unwegsames Gelände erschweren die Fahrt und machen sie so zu einem angenehmen und stressfreien Freizeitspaß für die ganze Familie. Ganz besonders im Oktober lohnt es sich für die Eltern, einen Abstecher nach Haaren zu machen, denn dort findet alljährlich das größte Oktoberfest in ganz NRW statt, das mit seinen 120 Metern Thekenbereich und der Genussbudenstraße vor dem Zelt Besucher aus ganz NRW und sogar über die Grenzen des Bundeslandes hinaus anlockt.

All diese Orte, Festivitäten und Monumente sind sehenswert, doch es gibt noch etwas, das diese Region so besonders und einzigartig macht, etwas, das keine andere von sich behaupten kann, denn der Selfkant ist die Region, in der das kleine Örtchen Isenbruch, der westlichste Zipfel Deutschlands liegt.