Lister Tor
Lister Tor
Anreise 1903
Anreise 1903
Zipfelbund › List

Geschichte

Kleine Lister Historie

1292: List wird in einer Verfügung des dänischen Königs erstmals urkundlich erwähnt.

1362: Das Dorf geht in einer schweren Sturmflut unter.

Um 1400: Im Bereich der heutigen Straße Mellhörn beginnt der Wiederaufbau von List.

1644: Während des Dreißigjährigen Krieges kommt es im „Lister Tief“ zu einer schweren Seeschlacht
zwischen einer schwedischholländischen Armada und dänischen Kriegsschiffen. Seitdem wird die Bucht „Königshafen“ genannt.

1758: List zählt acht Häuser und rund 40 Einwohner.

1827: Das Meer spült einen toten Finnwal an den Weststrand. Zwei Jahre später errichtete man aus seinen beiden Kiefern das originelle „Lister Tor“. Erst um 1918 wurde dieses ungewöhnliche Portal abgebaut.

1841: Der Schulmeister erstellt die erste Lister „Curliste“, die die Namen der Sommerfrischler verzeichnet.

1843: Der dänische König Christian VIII. besucht List und badet in der Nordsee.

1857: Auf dem Ellenbogen werden die beiden Leuchtfeuer errichtet.

1905: In List wohnen nunmehr 73 Einwohner in zehn Häusern.

1908: Die Inselbahn wird von Kampen nach List ausgebaut.

1923: Die Lister Dünen werden unter Naturschutz gestellt.

1935
1935

1930: Der Pilot Wolfgang von Gronau fliegt mit einem Wasserflugzeug von List aus bis nach New York. Zwei Jahre später führt ihn die Reise von List einmal um die ganze Welt.

1936: Zum Schutz des Ortes wird ein Deich gebaut.

1940: Zur Versorgung der militärischen Anlagen wird eine Betonstraße von Westerland nach List fertig gestellt.

1946: List wird Nordseebad.

1946: Die Einwohnerzahl klettert sprunghaft auf 3600 – 2000 von ihnen sind Kriegsflüchtlinge.

1948: List bekommt ein eigenes Wappen.

1960: Rund 26.000 Urlauber werden in diesem Jahr gezählt.

1961: Bau der Siedlung „Sonnenland“ südlich von List.

1963: Die Fährverbindung zwischen List und Rømø wird eingeweiht.

1966: Bau einer neuen Straße zwischen „Sonnenland“ und List – sie verkürzt den Weg von Westerland nach List um vier Kilometer.

1977: Eröffnung des Lister Kurhauses.

1981: Bei einer schweren Sturmflut erreicht der Wasserstand am Lister Hafen vier Meter über Normal Null. Die Straße nach Westerland ist nicht mehr passierbar.

1986: In der Blidselbucht wird die Austernzucht wieder aufgenommen.

1992: List feiert sein 700-jähriges Bestehen.

2000: Abriss des Kurhauses, die Kurverwaltung zieht in die Ortsmitte.

2004: Das Hafenareal zeigt sich komplett umgestaltet, die Zeit der Buden ist vorbei.

2009: Eröffnung des „Erlebniszentrums Naturgewalten“ nahe des Lister Hafens.

2010: Eröffnung des 5-Sterne-Hotels „Arosa“ mit rund 150 Zimmern und 30 Suiten.