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Information

Die steinerne Chronik aus fünf Jahrhunderten | Wer Görlitz besucht, wird augenblicklich zum Zeitreisenden.

Denn auf wenigen Hundert Metern lassen sich hier Schätze aus mehr als einem halben Jahrtausend europäischer Architekturgeschichte entdecken.
Mit Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks und des Jugendstils gilt Görlitz heute als städtebauliches Gesamtkunstwerk. Dabei kommt der Stadt zugute, dass sie im Zweiten Weltkrieg komplett erhalten blieb. Insbesondere die Häuser in der Altstadt faszinieren mit ihren reich verzierten Fassaden, kunstvollen Gewölben und bemalten Decken aus den verschiedenen Epochen. Nirgends in Deutschland finden Sie eine solche Dichte aufwendig restaurierter Baudenkmäler wie in der Stadt an der Neiße. Die noch heute erlebbare Schönheit der Stadt Görlitz hat Freunde in aller Welt.

Bekanntester „Fan“ ist ohne Zweifel der Görlitzer Millionenspender. Schon seit 1994 gehen im zeitigen Frühjahr anonym 1.000.000 DM (heute 51.000 Euro) auf dem Stadtkonto ein, welche für die Sanierung der Altstadt zu verwenden sind. Einzige Bedingung: der Spender möchte unbekannt bleiben. Über einen Anwalt ließ der Spender wissen, dass jede Nachforschung nach seiner Identität das Ende der Zahlungen bedeuten würde. Um dennoch ihre Dankbarkeit gegenüber diesem großzügigen Spender zum Ausdruck bringen zu können, wird jedes mit Mitteln der Altstadtstiftung restaurierte Haus mit einer Plakette versehen.

Heute leben im deutschen Teil der Europastadt Görlitz/Zgorzelec 55.000 im polnischen Teil,
der Stadt Zgorzelec, 36.000 Einwohner.